zem::dg-studies

Unsere Reihe „zem::dg-studies“ sammelt Studien und Impulse aus dem Bereich der Medienethik. Die Reihe wird von Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Prof. Dr. Claudia Paganini von der Hochschule für Philosophie München herausgegeben. Die einzelnen Bände stehen alle unter Open Access und können über die Plattform KU.edoc heruntergeladen werden. 

Die einzelnen Bände der Reihe erscheinen zusätzlich auch in einer geringen Auflage in Printform. Sie möchten gerne im gedruckten Buch blättern? Kein Problem: Die Bücher aus unserer Reihe können auf Nachfrage hin gegen eine Gebühr erworben werden. 

Sie haben Fragen zur Reihe oder würden Ihre Arbeit gerne bei uns in der Reihe veröffentlichen? Dann nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf.

Lars Schäfers

Personale Identitätsbildung in der digitalen Mediengesellschaft

Theoretisch-methodologische Annäherungen aus sozialpsychologischer und theologisch-ethischer Perspektive

Kurzzusammenfassung:

Medialisierung gilt als eine zentrale Entwicklung aktueller gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse – sie ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. In der Soziologie spricht man daher schon lange von einer Mediengesellschaft als einer den Einfluss der Medien konstitutiv mitberücksichtigenden gesellschaftstheoretischen Basistheorie. Die Herausbildung der persönlichen, individuellen Identität eines Menschen findet in einer solchen Gesellschaft zu einem großen Teil medieninduziert statt. 

Die Studie analysiert die wesentlichen Merkmale einer Mediengesellschaft als der hier verwendeten Rahmentheorie. In einem weiteren Schritt wird die Kategorie der Identität mit dem Prinzip der Personalität als Grundprinzip Christlicher Sozialethik verbunden. Hierauf aufbauend wird danach gefragt, wie sich Identitätsbildung unter den sozialen, strukturellen und institutionellen Bedingungen einer Mediengesellschaft vollzieht.
 

Schäfers, Lars (2021): Personale Identitätsbildung in der digitalen Mediengesellschaft. Theoretisch-methodologische Annäherungen aus sozialpsychologischer und theologisch-ethischer Perspektive. München, Eichstätt (zem::dg-papers, 3). 

ISBN (print) 978-3-947443-10-9
ISBN (digital) 978-3-947443-11-6
DOI 10.17904/ku.edoc.28507

Lars Schäfers, Mag. theol., ist wissenschaftlicher Referent der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Christliche Gesellschaftslehre der Bonner Katholisch-Theologischen Fakultät.

Eva-Maria Endres

Soziale Medien in der Ernährungskommunikation

Relevanz und Potenziale

Kurzzusammenfassung:

Ernährung ist zu einem der wichtigsten Themen in Sozialen Medien geworden. Medienethische Aspekte – von Big Data im Gesundheitswesen über Falschinformationen bis hin zur Verbreitung von Schlankheitsnormen – sind vorrangige Themen des Ernährungsdiskurses in Sozialen Medien. Neben diesen kritischen Entwicklungen bieten Soziale Medien aber auch große Potenziale für die Veränderung von Ernährungsverhalten.
 
Welche Bandbreite an Veränderungspotenzialen die Sozialen Medien in der Ernährungskommunikation möglich machen, aber auch welche Risiken damit verbunden sind, dokumentiert die vorliegende Forschungsarbeit auf der Basis der Auswertung von 146 Reviews und 62 Studien. Die abschließenden Handlungsempfehlungen beinhalten auf verschiedenen Ebenen Vorschläge dazu, wie Ernährungskommunikation in Sozialen Medien gesundheitsförderlich und nützlich für Individuen und Gesellschaft gestaltet werden kann.

Endres, Eva-Maria (2021): Soziale Medien in der Ernährungskommunikation. München, Eichstätt (zem::dg-studies, 1).

ISBN (print) 978-3-947443-08-6

ISBN (digital) 978-3-947443-09-3

DOI 10.17904/ku.edoc.28506

Eva-Maria Endres studierte Ernährungswissenschaften (B.Sc. Oecotrophologie, M.Sc. Public Health Nutrition) an der Hochschule Fulda. Ihr besonderes Interesse galt stets den sozialen, kulturellen und kommunikativen Aspekten der Ernährung. Ihre Masterarbeit zu „Ernährung in Sozialen Medien“ wurde mit dem Oecotrophica- Preis ausgezeichnet und 2018 überarbeitet und erweitert als Monographie veröffentlicht. Aktuell promoviert sie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in dem interdisziplinären Kolleg „Ethik, Kultur und Bildung für das 21. Jahrhundert“. Bei APEK-Consult ist sie beratend für Organisationen und Unternehmen tätig.

Kommentare sind geschlossen.