Termine

Im Nachfolgenden finden Sie eine Übersicht von Veranstaltungen rund um das Thema „Medienethik“.

Sie haben hierzu Ergänzungen, Anregungen oder Wünsche? Dann freuen wir uns, wenn Sie sich mit uns in Kontakt setzen.

Medienethisches Doktorandenkolloquium

Wo? Hochschule für Philosophie München, Hörsaal

Wann? 25. Mai 2018, 11:00 – 17:00 Uhr

Erstmalig veranstaltet das zem::dg in diesem Jahr ein interuniversitäres, bayerisches Medienethisches Doktorandenkolloquium (Graduiertenkolloquium).

Promovierende aus dem Feld der MedienETHIK aus ganz Bayern haben dabei die Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmenden auszutauschen und gemeinsam relevante, vor allem methodische Fragen wie etwa die Frage danach, wie Ethik „eigentlich geht“, wie sie begründet werden kann, was man unter angewandter Ethik versteht oder in welchem Verhältnis Empirie zu Ethik steht diskutiert werden sollen.

Das Kolloquium findet in diesem Jahr in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Christliche Publizistik (Prof. Johanna Haberer) und Medienethik (Prof. Dr. Christian Schicha) statt.

Fachkonferenz mit Theorie-Praxis-Dialog

Wo? Humboldt-Universität zu Berlin, Theologische Fakultät, Berlin Institute for Public Theology, 10099 Berlin

Wann? 15. und 16. Juni 2018

Thema? Politische Partizipation in Digitalen Öffentlichkeiten

Im Zuge der viel diskutierten „Digitalisierung“ verändert sich die Formation von politischen Öffentlichkeiten. Die Debatten um Filterblasen lassen die gesellschaftliche Verunsicherung dabei sichtbar werden: Die Kultur und Technik der Digitalität wird mit der Entstehung und Beförderung von Populismus genauso in Verbindung gebracht wie mit der heftigen Kritik an den als integrativ angesehenen Medien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der großen Zeitungsverlage. Wie ist und wird Beteiligung an demokratischer Meinungsbildung und Entscheidungsfindung unter diesen veränderten Bedingungen möglich?

Diskutieren Sie den digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit anhand von vier Fallstudien bei unserem Fachgesprch an der Humboldt-Universität zu Berlin: Wahlkampf in Deutschland, digitale Transformation von Medienhäusern, der Evangelische Kirchentag und politische Partizipation in der arabischen Welt.

Die Tagung wird vom Berlin Institute for Public Theology gestaltet und findet in Kooperation mit dem Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gestaltung statt. Sie wird von der Hanns Martin Schleyer-Stiftung/Heinz Nixdorf Stiftung gefördert.

Kaminabend des Verbands der Zeitschriftenverlage

Wo? Bankhaus DONNER & REUSCHEL, Friedrichstr. 18, München.

Wann? 21. Juni 2018 um 18.00 Uhr

Thema: Künstliche Intelligenz, Blockchain und Robotics

Der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern lädt am 21. Juni 2018 zu einem Kaminabend ein. Mit von der Partie ist Robert Jacobi, Managing Director und Founder der Digital-Strategieberatung The Nunatak Group, mit einer Einführung zu den konkreten Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (AI), Blockchain-Technologie und Robotics für Verlage. Boris Krumrey, Chief Robotics Officer UiPath beim weltweit führenden Anbieter für Robotic Process Automation beteiligt sich mit einem Beitrag über die Entwicklung fortschrittlicher Automatisierungsplattformen. Und abschließend diskutiert Prof. Dr. Alexander Filipović wichtige medienethische Aspekte bei der Programmierung von Künstlicher Intelligenz.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist über die Internetseite des VBZ bis zum 30. Mai möglich.

Heilig, christlich, smart?

Wo? Evangelische Akademie Loccum, Münchehäger Str. 6, 31547 Rehburg-Loccum

Wann? 22. bis 24. Juni 2018

Thema? Digitale Kommunikation als kirchliche Herausforderung

Alle Welt spricht vom digitalen Wandel. Im kirchlichen Raum ist davon vielerorts jedoch noch gar nichts zu spüren. Nur sehr zögerlich beginnen sich hier die Kommunikationsformen zu verändern. Auch die medienethischen Impulse, die kirchlicherseits in den gesellschaftlichen Diskurs eingebracht werden, reichen selten über einen allgemeinen Skeptizismus hinaus. Das ist insofern bemerkenswert, als gerade die Sozialen Medien auch Instrumente bilden könnten, um die Interaktion und Mitsprache von Mitgliedern zu intensivieren und neue Gemeindeformen zu entwickeln.

Die Tagung untersucht den Stand der Dinge und fragt weiter: Wie reagieren kirchliche Websites und Apps am besten auf Informations- und Servicebedürfnisse? Wie können digitale Formate für kirchliche  Meinungsbildung und Mitbestimmung genutzt werden? Welchen Beitrag leisten sie für Verkündigung und Seelsorge, Kirchenentwicklung und Kirchenbindung? 

Eine zentrale Rolle wird dabei die theologische, aber auch die ethische Reflexion der digitalen Kommunikation im kirchlichen Raum darstellen. Inwiefern besitzen digitale Formate das Potential, neue Bilder von Kirche und Christsein zu evozieren und zu gestalten? Wo liegen aus Sicht einer theologisch verantworteten Anthropologie die Gefahren, aber auch die Chancen neuer Definitionen z. B. von Öffentlichkeit, Verkündigung, Gemeinschaft und Präsenz? Welche Rolle spielen die „dunklen Seiten der Digitalisierung“ im kirchlichen Raum, und welche medienethischen Einlassungen erscheinen hier geboten?

Ziel der Tagung ist es, zu einem zeitgemäßen und theologisch reflektierten Zusammenspiel von digitalen und analogen Kommunikationsformen im kirchlichen Raum beizutragen.

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