Publikationen

Durch aktuelle Publikationen rund um das weit gefasste Feld “Medienethik” informiert das Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft über Entwicklungen aus der Forschung, beleuchtet Praxisfälle und vermittelt einen Überblick über die Bandbreite der zugehörigenThemenbereiche.
Neben der Herausgabe der Zeitschrift “Communicatio Socialis” sollen perspektivisch weitere Sammelbände auch in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Medienethik publiziert werden.
Rezensionen zu aktuell erschienen Titeln rund um das Forschungsgebiet runden das Angebot des Zentrums ab.

Communicatio Socialis

Communicatio Socialis – Zeitschrift für Medienethik und Kommunikation in Kirche und Gesellschaft behandelt aus medienethischer Perspektive Trends und Probleme gesellschaftlicher, medienvermittelter Kommunikation. Die Digitalisierung mit ihren Folgen für Öffentlichkeit und Gemeinwohl stehen dabei im Fokus. Die Zeitschrift begleitet damit die wissenschaftlichen Bemühungen der immer bedeutender werdenden Disziplin Medienethik. Neben thematischen Schwerpunkten im Bereich Medienethik geht es im Bereich Kommunikation in Kirche und Gesellschaft um das Verhältnis von Medien und Religion.

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Gemeinwohl und öffentliche Kommunikation
Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe von „Communicatio Socialis“

Was ist „Gemeinwohl“? Und wie hängen Gemeinwohl, Medien und Kommunikation zusammen? Die Zeitschrift Communicatio Socialis widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe 01/2017 dem Spannungsfeld „Gemeinwohl und öffentliche Kommunikation“. Aus unterschiedlichen Perspektiven eröffnen die Autor_innen Anschlusspunkte zwischen den beiden Themenfeldern. Aus ganz praktischer Sicht schildern dagegen zwei Programm- und zwei Regulierungsverantwortliche des öffentlich-rechtlichen und des privaten Rundfunks welche Bedeutung das Gemeinwohl für die Medienanstalten hat.

Mit der neuen Ausgabe beginnt auch die neue Serie „zuRechtgerückt“. Ernst Fricke diskutiert zum Serienauftakt unter dem Titel „Pranger der Schande“ – ein Fass ohne Boden?“ die BILD-Veröffentlichung der Namen und Profilbilder von Verfassern von Hasskommentaren zu Flüchtlingen.

Interessiert?
Ab sofort sind das Heft sowie die einzelnen Artikel online verfügbar.
Selbstverständlich erscheint die Ausgabe, wie gewohnt, auch in gedruckter Form.

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Neuerscheinung

Gerade erschienen ist der medienethische Band „Gesellschaft ohne Diskurs? Digitaler Wandel und Journalismus aus medienethischer Perspektive.“ Der Band ist eine Dokumentation unserer Jahrestagung 2015. Bestellen können Sie das Buch z. B. beim Verlag.
Im Zuge der Digitalisierung ist oft von einer Verrohung öffentlicher Debatten die Rede. Der Journalismus steckt zudem in einer tiefen Vertrauenskrise. Durch den digitalen Wandel erhöht sich die Gefahr einer Gesellschaft ohne sachgerechten Diskurs. Inwiefern kann Journalismus unter den sich verändernden Bedingungen seiner Aufgabe der Herstellung und Begleitung der öffentlich-gesellschaftlichen Debatte gerecht werden?
Die Beiträge des neuen Bandes befassen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Zukunft im Journalismus. Dabei ist die Frage leitend, was auf dem Spiel steht, wenn die Gesellschaft ihren kritisch und fair angelegten und durch einen unabhängigen Journalismus moderierten Diskurs verliert.

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