Publikationen

Durch aktuelle Publikationen rund um das weit gefasste Feld “Medienethik” informiert das Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft über Entwicklungen aus der Forschung, beleuchtet Praxisfälle und vermittelt einen Überblick über die Bandbreite der zugehörigenThemenbereiche.
Neben der Herausgabe der Zeitschrift “Communicatio Socialis” sollen perspektivisch weitere Sammelbände auch in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Medienethik publiziert werden.
Rezensionen zu aktuell erschienen Titeln rund um das Forschungsgebiet runden das Angebot des Zentrums ab.

zemdg::papers

In der neu eingeführten Reihe zem::dg-papers werden ausgezeichnete Abschlussarbeiten von Studierenden sowie Studienergebnisse aus dem Bereich der Medienethik veröffentlicht. Die Reihe möchte so einerseits Impulse für einen zeitgemäßen medienethischen Diskurs geben und zudem wissenschaftlichem Nachwuchs die Chance eröffnen, erste Forschungsarbeiten zu publizieren.

Herausgegeben werden die Bände der Reihe von den beiden Leitern des Zentrums. Die neue Reihe steht unter Open Access und die einzelnen Bände sind über die Internetseite des Zentrums sowie über die Universitätsbibliothek der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt verfügbar.

Communicatio Socialis

Communicatio Socialis – Zeitschrift fuür Medienethik und Kommunikation in Kirche und Gesellschaft behandelt aus medienethischer Perspektive Trends und Probleme gesellschaftlicher, medienvermittelter Kommunikation. Die Digitalisierung mit ihren Folgen für Öffentlichkeit und Gemeinwohl stehen dabei im Fokus. Die Zeitschrift begleitet damit die wissenschaftlichen Bemühungen der immer bedeutender werdenden Disziplin Medienethik. Neben thematischen Schwerpunkten im Bereich Medienethik geht es im Bereich Kommunikation in Kirche und Gesellschaft um das Verhältnis von Medien und Religion.

Neue Ausgabe 4/2017 von Communicatio Socialis zum Thema Kommunikation gestern & morgen erschienen

Zum aktuellen Heft: Thema „Kommunikation gestern & morgen“

Sprechen mit dem Kühlschrank? Per Sprachassistent neue Turnschuhe bestellen? Was bis vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction klang, gehört heute zum Alltag. Doch wie sieht die Kommunikation der Zukunft aus? Und was können wir aus der Vergangenheit für die zukünftige Kommunikation lernen? Diesen Fragen geht die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Communicatio Socialis“ nach. Dabei schlägt sie den Bogen von der Reformation bis hin zu Virtual Reality und Social Fiction.

Die Beiträge im Heft

Die Zukunft selbst aktiv mit beeinflussen können? Wie das möglich ist – und warum das nötig ist, beschreibt Michael Nagenborg in seinem Artikel „Zukunft mit Daten gestalten“. Während er ganz konkret auf bestehende Technologien verweist, wagt Alexander Godulla den Ausblick in die Science Fiction. Unter dem Titel „Schlechte Nachrichten aus Dystopia?“ untersucht er, welche medienethischen Motive in Science Fiction relevant werden. In zwei weiteren Artikeln widmet sich der Themenschwerpunkt des Hefts technologischen Neuerungen, die wir noch vor wenigen Jahren tatsächlich eher der Sci-Fi denn der Realität zugeordnet hätten: Jefferey Wimmer widmet sich der Augmented und Virtual Reality und Jonas Bedford-Strohm untersucht intelligente Sprachassistenten.

Im Beitrag von Johanna Haberer „Die Geburt der partizipatorischen Kommunikation aus dem Geist der Reformation“ wird der Brückenschlag zwischen Reformation und Kommunikation der Zukunft auf den Punkt gebracht, wenn Analogien zwischen digitaler Revolution und Reformation aufgezeigt werden. Wie die Kommunikation der Kirche an die Digitalität angepasst werden sollte, reflektieren Susanna Wolf und Thomas Zeilinger in Ihrem Beitrag „Kirchenkommunikation online: Was reicht? Was reformieren wir?“. Einen praktischen Einblick, wie digitale Medien in der Kirche und zur Wissensvermittlung eingesetzt werden können, beschreibt Susanna Wolf in einem Werkstattbericht, in dem sie schildert, wie Chatbots im Museum genutzt werden können.

Interessiert?
Ab sofort sind das Heft sowie die einzelnen Artikel online verfügbar.
Selbstverständlich erscheint die Ausgabe, wie gewohnt, auch in gedruckter Form.