Forschung

Aktuelle Forschungsprojekte beleuchten verschiedene Themen- und Problembereiche der Medien-, Kommunikations- und Digitalisierungsethik aus unterschiedlichen Perspektiven.

Kooperation zivilgesellschaftliche Vernetzungsstelle gegen Hate Speech

Der öffentliche Diskurs und Meinungsäußerung ziviler sowie politischer Akteure findet zunehmend im Internet statt. Vor allem soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter werden dabei genutzt, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Dabei kommt es häufig zu hitzigen Debatten, die die Grenzen der demokratischen Streitkultur überschreiten und in Hasskommentaren, Aufrufen zur Gewalt oder Hetze eskalieren. Der Hass im Netz, oft unter dem Begriff „Hate Speech“ zusammengefasst, bildet dabei ein relativ neues und bedenkliches Phänomen.

Ziel: Ziel des Forschungsprojektes ist es, den aktuellen Forschungsstand zu dieser Entwicklung abzubilden und daraus abzuleiten, wie über Hate Speech aufgeklärt und was dagegen getan werden kann.

Partner: Betterplace Lab (Berlin)

Team: Susanna Endres (Wissenschaftliche Mitarbeiterin zem::dg), Tino Wagner (Freier Forschungsmitarbeiter), Prof. Dr. Alexander Filipović (Leiter zem::dg)

Flucht als Krise. Medienumgang und Bewältigung durch Heranwachsende am Beispiel Flucht.

Das Projektteam beim Auftakttreffen im jff in München.

Das zem::dg begleitet und berät das Forschungsprojekt „Flucht als Krise“ aus medienethischer Perspektive.  Ziel des Projektes ist es, unterschiedliche Strategien von 10- bis 16-Jährigen zur Bewältigung des Themas Flucht in ihren medialen und sozialen Zusammenhängen zu eruieren und Ansatzpunkte für die Stärkung individueller wie gesellschaftlicher Ressourcen zur Bewältigung herauszuarbeiten. Hierzu werden sowohl eine Analyse des Medienhandelns von Heranwachsenden als auch eine Analyse der von ihnen genutzten Medieninhalte durchgeführt und aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für die journalistische und pädagogische Praxis abgeleitet.

Projektbeteiligte: JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Kommunikations- und Medienwissenschaft I), Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Team: Susanna Endres (Wissenschaftliche Mitarbeiterin zem::dg), Prof. Dr. Alexander Filipović (Leiter zem::dg)

Code of Ethics, Digital Analytics Association e.V. (Germany)

In Kooperation mit der Unternehmensberatung dimension 2 GmbH unterstützt das zem::dg die Digital Analytics Association (Germany) bei der Ausarbeitung einer ethischen Selbstverpflichtungserklärung für deren Mitglieder. Die Digital Analytics Association ist ein gemeinnütziger Verein der die Professionalisierung der neuen datengetriebenen Berufsbilder, wie den des Digital-Analysten (Digital Analyst) und des Datenwissenschaftlers (Data Scientist), weltweit vorantreibt. Finanziell wird dieses Projekt von pro philosophia e.V., dem Förderverein der Hochschule für Philosophie, unterstützt.

Team: Christohper Koska (freier Forschungsmitarbeiter)

Gesellschaftliche Verantwortung von kuratierten Aggregationsportalen am Beispiel von MSN

Thema: Nicht nur traditionelle journalistische Medien wie Zeitungen und Rundfunkanbieter oder Medienplattformen wie Facebook und GoogleNews bieten für ihre Kunden Nachrichten und Medien-Inhalte an, sondern auch Website-Portale und Systemanbieter, die eine sehr hohe Reichweite erzielen. Im Grunde stellen sich hier nicht zuletzt durch die große Reichweite aber die gleichen Probleme, wie bei den genannten Anbietern: Die Angebote von Nachrichten und Medieninhalten werden vermehrt algorithmisch betrieben, was die Frage nach gesellschaftlicher Verantwortung für die Qualität der öffentlichen Kommunikation aufwirft (Filterblasen, Echokammern, Vereinzelung durch Personalisierung usw.).


Ziel: Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Problematik am Beispiel der Plattform MSN (Microsoft) zu zeigen und praktische Hinweise zu geben, wie das Unternehmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden kann.


Partner: Microsoft Deutschland - Information & Content Experiences (München)

Finanzierung (über die Hochschule für Philosophie): Microsoft Deutschland (München), Eigenleistungen


Team: Liv Sonja Martschew (freie Forschungsmitarbeiterin), Prof. Dr. Alexander Filipović (Leiter zem::dg)

Öffentlichkeit, Verantwortung und Gemeinwohl

Erste Ergebnisse der Forschungsgruppe "Öffentlichkeit"

Wie hängen Öffentlichkeit, Verantwortung und Gemeinwohl in der digitalen Gesellschaft zusammen? In dem derzeit laufenden Projekt untersucht die Forschungsgruppe, wie sich die Öffentlichkeit im Kontext der digitalen Medien gewandelt hat und was dies für den Begriff der Verantwortung und des Gemeinwohls bedeutet.

Regelmäßige Projekte

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Aktuelle Veröffentlichungen

Eine Auswahl aktueller Publikationen veranschaulicht die Forschungstätigkeiten, die im Rahmen des zem::dg und seiner Koopertaionspartner betrieben werden.

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Aktuelle Promotionsvorhaben

Promotionsvorhaben, die im Rahmen des zem::dg entstehen, geben einen Einblick in das vielseitige Themenspektrum und in aktuelle Fragestellungen der Medienethik.