Live-Diskussion zur Digital-Charta auf der re:publica 2017

Wie lässt sich die Souveränität und Freiheit des Einzelnen in der digitalen Welt schützen? Eine Gruppe von 27 Bürgerinnen und Bürger hat sich auf Anregung der ZEIT-Stiftung intensiv mit dieser Frage beschäftigt und über einen Zeitraum von 14 Monaten einen Entwurf zu einer „Charta der Digitalen Grundrechte in der Europäischen Union“ entwickelt.

Am 01. Dezember 2016 wurde das Dokument erstmals veröffentlicht. Hierauf folgte eine intensive Diskussion: Das Dokument wurde kritisiert, hinterfragt, gelobt – und im engen Austausch mit der Öffentlichkeit überarbeitet und angepasst. Über 1.500 Personen haben es seither online unterstützt. Nach dieser ersten Kommentierungsphase folgt nun aktuell die zweite Phase der Online-Konsultation. Jetzt können konkrete Vorschläge zur Überarbeitung oder Umformulierung einzelner Artikel oder Ergänzungswünsche für neue Abschnitte eingereicht werden. Eine derartige Beteiligung ist über die Internetseite der Charta unter https://digitalcharta.eu/neuigkeiten/ möglich.

Das Dokument wird zudem im Rahmen der re:publica 2017 heute, am 09. Mai in Berlin live diskutiert. Von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr soll der aktuelle Textentwurf erörtert und fortentwickelt werden und in einer Diskussion so die Perspektiven für stärkere Grundrechte im digitalen Zeitalter eröffnet werden. Von den Initiatoren werden u. a. Sascha Lobo, Jeanette Hofmann, Johnny Haeusler, Malte Spitz, Wolfgang Kleinwächter und Jan Philipp Albrecht mit dabei sein.

Das Team vom zem::dg unterstützt die Initiative nachdrücklich.

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